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«Der IS wird diesen Fehler eher nicht wiederholen»

Wie gefährdet ist die EM in Frankreich? Schlägt der Terror zu? Nein, sagt der französische Islamismus-Experte Gilles Kepel. Und er sagt auch, warum.

Grösstmögliche Sicherheit ist gefragt: Polizei vor dem Stade de France in Saint-Denis.
Grösstmögliche Sicherheit ist gefragt: Polizei vor dem Stade de France in Saint-Denis.
AFP
Nach den Anschlägen in Paris und Brüssel haben die französischen Behörden mehrmals Notfalleinsätze bei EM-Terroranschlägen geübt: Polizisten gehen bei einer Übung in Bordeaux hinter einem Baum in Deckung. (4. April 2016)
Nach den Anschlägen in Paris und Brüssel haben die französischen Behörden mehrmals Notfalleinsätze bei EM-Terroranschlägen geübt: Polizisten gehen bei einer Übung in Bordeaux hinter einem Baum in Deckung. (4. April 2016)
Georges Gobet, Keystone
Bitterer Ernst: In der Ukraine wird am 21. Mai ein junger Franzose festgenommen, der Anschläge auf die EM geplant haben soll. (6. Juni 2016)
Bitterer Ernst: In der Ukraine wird am 21. Mai ein junger Franzose festgenommen, der Anschläge auf die EM geplant haben soll. (6. Juni 2016)
AFP
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Die Fussball-Europameisterschaft in Frankreich steht vor der Tür. Wie hoch schätzen Sie die Gefahr eines Attentats ein?

Die Gefahr wird von den Sicherheitskräften sehr ernst genommen – umso mehr, als die Attentate vom letzten November mit einem Angriff gegen das Stade de France anfingen. Allerdings sollte man bedenken, dass ein Attentat gegen ein Stadion den islamistischen Terrorismus mit seinem Grunddilemma konfrontiert: Viele der Zuschauer sind Muslime, ganz besonders in der Vorstadt von Paris.

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