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Der IS setzt sich nach Syrien ab

Im Irak gerät die Terrormiliz zunehmend unter Druck. Die Hochburg Mossul ist zwar zur Festung ausgebaut, das IS-Kader verzieht sich aber nach Syrien.

Über die Qayyarah Militärbasis 60 Kilometer südlich von Mossul können die USA Nachschub einfliegen (29. September 2016).
Über die Qayyarah Militärbasis 60 Kilometer südlich von Mossul können die USA Nachschub einfliegen (29. September 2016).
Keystone

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verliert vor allem im Irak weiter an Territorium – hält aber dort und im benachbarten Syrien noch immer eine Fläche, die zusammengenommen fast so gross wie Bayern ist. Das geht aus neuen Zahlen der Analyse- und Beratungsfirma IHS hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegen. Das vom IS ausgerufene Kalifat schrumpfte demnach von 90 800 Quadratkilometern Anfang 2015 auf 78 000 zum Jahreswechsel. 2016 verloren die Jihadisten bis Ende September nochmals 16 Prozent ihres Gebietes und kontrollieren jetzt nur noch etwas mehr als 65 000 Quadratkilometer. «Seit Juli waren die Gebietsverluste zwar relativ bescheiden in ihrer Grösse», sagt IHS-Analyst Columb Strack, «aber sie sind von überragender strategischer Bedeutung.»

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