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Der Iran kündigt Atomgespräche an

Nach dem gescheiterten Besuch der Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), kündigt der Iran nun die Wiederaufnahme der Gespräche an. Solche seien für den 13. und 14. Mai geplant.

Sieht die Gespräche als Beweis der «friedlichen Natur aller Atomprojekte» seines Landes: Der iranische IAEA-Vertreter Ali Asghar Soltanieh.
Sieht die Gespräche als Beweis der «friedlichen Natur aller Atomprojekte» seines Landes: Der iranische IAEA-Vertreter Ali Asghar Soltanieh.
Keystone

Der Iran hat eine Fortsetzung der Gespräche mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) über sein Atomprogramm angekündigt. Sie seien für den 13. und 14. Mai angesetzt, sagte der iranische IAEA-Vertreter Ali Asghar Soltanieh am Freitag der amtlichen Nachrichtenagentur Irna.

Dies beweise die «friedliche Natur aller Atomprojekte» seines Landes. Vor zwei Monaten war ein Treffen gescheitert. Westlichen Diplomaten zufolge weigert sich der Iran weiter, den UNO-Inspektoren Zugang zu einer Militäranlage zu gewähren.

Arbeiten an Atomwaffen

Der Westen verdächtigt die islamische Republik, an Atomwaffen zu arbeiten. Die Regierung in Teheran bestreitet dies und verweist auf ihr Recht auf eine zivile Nutzung der Atomtechnik. Zehn Tage nach dem Treffen mit der IAEA treffen iranische Vertreter auch erneut zu Gesprächen mit der sogenannten 5+1-Gruppe zusammen.

Bei einem ersten Treffen nach über einem Jahr Pause in Istanbul Mitte April zwischen dem Iran und den fünf ständigen UNO-Sicherheitsratsmitgliedern USA, Russland, China, Frankreich und Grossbritannien sowie Deutschland (5+1-Gruppe) war ein weiteres Treffen für den 23. Mai in Bagdad vereinbart worden.

SDA/wid

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