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«Der Gipfel hat keinen Einfluss auf Syrien»

Was ist von den G-20 bezüglich des Kriegs in Syrien zu erwarten? Politikwissenschaftler Dieter Ruloff schätzt die Chance auf eine Einigung ein – und beleuchtet die Rolle der Brics-Staaten um China und Brasilien.

Gequälte Freundlichkeit: Wladimir Putin und Barack Obama beim Fototermin. (6. September 2013)
Gequälte Freundlichkeit: Wladimir Putin und Barack Obama beim Fototermin. (6. September 2013)
AFP
US-Präsident Barack Obama (links) und der UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon beim gemeinsamen Abendessen. (5. September 2013)
US-Präsident Barack Obama (links) und der UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon beim gemeinsamen Abendessen. (5. September 2013)
Reuters
Haben sich ebenfalls für eine Intervention in Syrien ausgesprochen: Frankreichs Präsident Hollande und der türkische Premierminister Erdogan. (5. September 2013)
Haben sich ebenfalls für eine Intervention in Syrien ausgesprochen: Frankreichs Präsident Hollande und der türkische Premierminister Erdogan. (5. September 2013)
AFP
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Der Syrien-Krieg überschattet den G-20-Gipfel der grossen Industrie- und Schwellenländer, der heute Nachmittag in St. Petersburg beginnt. Die beiden wichtigsten Akteure in der Syrien-Frage – US-Präsident Barack Obama und Russlands Präsident Wladimir Putin – werden zwar kein offizielles Gespräch führen. Hinter den Kulissen werden sie aber bei den anderen Staatenlenkern um ihre Position werben, um politische Unterstützung zu gewinnen. Dass Obama vom Plan eines schnellen Militärschlags abgerückt ist, eröffnet am G-20-Gipfel die Chance, sich um eine gemeinsame Konfliktlösung zu bemühen. Sind entsprechende Hoffnungen berechtigt?

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