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«Der Einsatz ist in jeder Hinsicht ein Debakel»

Zehn Jahre Krieg in Afghanistan haben den Westen und besonders die USA geschwächt. Ein Gespräch mit Publizist Erich Schmidt-Eenboom über die weltpolitischen Folgen.

7. Oktober 2001: Kriegsbeginn. Ein Flugkapitän weist dem Piloten einer E-2C Hawkeye mit Leuchtstäben den Weg.
7. Oktober 2001: Kriegsbeginn. Ein Flugkapitän weist dem Piloten einer E-2C Hawkeye mit Leuchtstäben den Weg.
Stefanie A. Schap, Keystone
US-Navy-Soldaten bereiten Kampfflugzeuge auf ihren Einsatz vor. (7. Oktober 2001)
US-Navy-Soldaten bereiten Kampfflugzeuge auf ihren Einsatz vor. (7. Oktober 2001)
Keystone
Ein US-Militärhelikopter bringt Nachschub. Seit Kriegsbeginn sind 10 Jahre vergangen. (25. August 2011)
Ein US-Militärhelikopter bringt Nachschub. Seit Kriegsbeginn sind 10 Jahre vergangen. (25. August 2011)
Brennan Linsley, Keystone
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Der frühere Kommandeur der Nato-Truppen in Afghanistan, Stanley McChrystal, hat gerade erst eine ernüchternde Bilanz über den Krieg in Afghanistan gezogen. Sehen Sie das auch so?

Der Einsatz ist in jeder Hinsicht ein Debakel. Am offensichtlichsten auf der militärischen Ebene, wo die Amerikaner ihr Hauptziel, nämlich die Taliban zu besiegen, nicht erreicht haben. Die jüngsten Anschläge belegen ihre Schlagkraft. Und das wird sich mit dem Fortschreiten des Abzugs ja nicht etwa verbessern. Im Gegenteil, ich glaube, dass wir uns da zukünftig auf grössere Verluste einstellen müssen.

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