Zum Hauptinhalt springen

Den Jihadisten bleibt nur der Rückzug

Im Kampf gegen die IS-Miliz ist die irakische Armee in die strategisch wichtige Stadt Tikrit vorgerückt.

Die gelbe Fahne der Schiiten weht neben der irakischen. Foto: Thaier Al-Sudani (Reuters)
Die gelbe Fahne der Schiiten weht neben der irakischen. Foto: Thaier Al-Sudani (Reuters)

Meter um Meter, Haus um Haus tasten sich die irakischen Soldaten und Milizionäre vor. Seit Dienstag dringen sie von den Aussenbezirken Tikrits in das Zentrum des Heimatorts des einstigen Diktators Saddam Hussein ein. Zuvor hatten sie die überwiegend von Sunniten bewohnte Stadt weitgehend eingekesselt, die einmal eine Viertel Million Bürger zählte. Mit Hunderten Sprengfallen und Scharfschützen versucht die Terrormiliz des Islamischen Staats (IS) die überlegene Streitmacht aufzuhalten. Sie hat auch ein Segment der einzigen Brücke über den Tigris in die Luft gejagt. Doch angesichts der mehr als 30 000 Kämpfer, die die Regierung des Irak für die vor zehn Tagen begonnene Offensive aufgeboten hat, bleibt den Jihadisten nichts als der Rückzug.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.