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Das Milliardengeschäft mit dem Halal-Tourismus

Im Nikab am Strand, nach Geschlechtern getrennte Pools und der Koran im Hotelzimmer: Ferien, die mit der Scharia vereinbar sind, boomen. Jetzt entdeckt auch Ägypten den lukrativen Markt.

Jetski fahren im Nikab: Mit solchen Bildern wirbt Shouq Travel in Kairo für Halal-Tourismus.
Jetski fahren im Nikab: Mit solchen Bildern wirbt Shouq Travel in Kairo für Halal-Tourismus.
Shouq Travel
Vergnügen im Vollschleier: Shouq Travel ist das erste Reisebüro in Kairo, das auf das boomende Geschäft mit islamischen Ferien setzt.
Vergnügen im Vollschleier: Shouq Travel ist das erste Reisebüro in Kairo, das auf das boomende Geschäft mit islamischen Ferien setzt.
Shouq Travel
In vielen arabischen Ländern ein alltägliches Bild: Verschleierte Frauen baden mit ihren Kindern in Sidon, im Süden Libanons (Juni 2012).
In vielen arabischen Ländern ein alltägliches Bild: Verschleierte Frauen baden mit ihren Kindern in Sidon, im Süden Libanons (Juni 2012).
Reuters
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Burkini statt Bikini und Nikab statt leichtes Stranddress, in Ägypten wurden nach dem Wahlsieg der Islamisten immer wieder Rufe nach Halal-Tourismus laut, Urlaub in Einklang mit der Scharia. Allen voran forderten dies die Salafisten, denen leichtbekleidete Touristinnen und bechernde Touristen ein Dorn im Auge waren. Mittlerweile ist der Ruf nach Halal-Tourismus in Ägypten alles andere als religiös motiviert. Anbietern von schariakonformen Ferien winken nämlich satte Gewinne.

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