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Das Milliardengeschäft mit dem Halal-Tourismus

Im Nikab am Strand, nach Geschlechtern getrennte Pools und der Koran im Hotelzimmer: Ferien, die mit der Scharia vereinbar sind, boomen. Jetzt entdeckt auch Ägypten den lukrativen Markt.

Monica Fahmy
Jetski fahren im Nikab: Mit solchen Bildern wirbt Shouq Travel in Kairo für Halal-Tourismus.
Jetski fahren im Nikab: Mit solchen Bildern wirbt Shouq Travel in Kairo für Halal-Tourismus.
Shouq Travel
So kennen Schweizer Touristen Sharm al-Sheikh: Badende im Bikini dominieren das Bild (Juli 2012). Ägypten erwartet für 2012 über zwölf Millionen Touristen.
So kennen Schweizer Touristen Sharm al-Sheikh: Badende im Bikini dominieren das Bild (Juli 2012). Ägypten erwartet für 2012 über zwölf Millionen Touristen.
Reuters
Eine Nikab tragende Frau inmitten von leicht bekleideten Touristen in Alexandria: Der Wahlsieg der Islamisten sollte den Tourismus in Ägypten nicht beeinflussen, hiess es aus dem Umfeld von Präsident Mohammed Mursi.
Eine Nikab tragende Frau inmitten von leicht bekleideten Touristen in Alexandria: Der Wahlsieg der Islamisten sollte den Tourismus in Ägypten nicht beeinflussen, hiess es aus dem Umfeld von Präsident Mohammed Mursi.
Reuters
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Burkini statt Bikini und Nikab statt leichtes Stranddress, in Ägypten wurden nach dem Wahlsieg der Islamisten immer wieder Rufe nach Halal-Tourismus laut, Urlaub in Einklang mit der Scharia. Allen voran forderten dies die Salafisten, denen leichtbekleidete Touristinnen und bechernde Touristen ein Dorn im Auge waren. Mittlerweile ist der Ruf nach Halal-Tourismus in Ägypten alles andere als religiös motiviert. Anbietern von schariakonformen Ferien winken nämlich satte Gewinne.

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