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Blutiger Juni im Irak

Bei den Kämpfen im Irak sind im Juni mehr als 2400 Menschen ums Leben gekommen und fast 2300 verletzt worden.

Erschreckend hohe Zahl ziviler Opfer: Trauernde beerdigen 15 Tote im Dorf Teza Khormaato beim nordirakischen Kirkuk. (23. Juni 2014)
Erschreckend hohe Zahl ziviler Opfer: Trauernde beerdigen 15 Tote im Dorf Teza Khormaato beim nordirakischen Kirkuk. (23. Juni 2014)
Keystone

Insgesamt starben im Irak im vergangenen Monat 2417 Menschen durch Kampfhandlungen, 2287 wurden verletzt. 1531 der Toten und 1763 der Verletzten seien Zivilisten gewesen, teilte die UNO-Mission im Irak (UNAMI) heute mit.

Die erschreckend hohe Zahl ziviler Opfer mache die dringende Notwendigkeit deutlich, die Bevölkerung zu schützen. Besonders viele Opfer gab es in Bagdad sowie in den Provinzen Al-Anbar im Westen und Ninawa im Norden des Landes.

Die Terrormiliz Islamischer Staat im Irak und in der Levante (ISIS) hatte Anfang Juni ihren Vormarsch begonnen. Sie beherrscht mittlerweile grosse Landesteile im Norden und Westen des Irak. Armee und ISIS-Einheiten leisten sich seit Tagen heftige Gefechte.

(SDA)

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