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Assad lässt UN-Experten definitiv ins Land

13 Berichte über mögliche Einsätze von Chemiewaffen in Syrien liegen der UNO vor. Bashar Assad lässt nun Waffeninspekteure der UNO einreisen. Der Mission der Experten werden jedoch enge Grenzen gesteckt.

Zunächst hatten nur syrische Diplomaten einem Experten-Besuch zugestimmt: Syriens Präsident Bashar Assad.
Zunächst hatten nur syrische Diplomaten einem Experten-Besuch zugestimmt: Syriens Präsident Bashar Assad.
Keystone

Der syrische Machthaber Bashar al-Assad lässt nach langem Widerstand die UN-Waffeninspekteure ins Land, um Vorwürfe des Chemiewaffeneinsatzes vor Ort zu überprüfen. Die Mission werde «so bald wie möglich nach Syrien reisen, um gleichzeitig drei der berichteten Vorfälle zu untersuchen», sagte UN-Sprecher Martin Nesirky in New York.

Insgesamt liegen der UNO 13 Berichte zum mutmasslichen Einsatz der Waffen vor, doch wollte Damaskus bisher nur in einem Fall eine Prüfung erlauben. Die syrische Regierung hatte den Inspektoren nur Zugang zu der Kleinstadt Chan al-Assal gewähren wollen, wo ihren Angaben nach im März beim Einsatz von Chemiewaffen durch die Rebellen 26 Menschen getötet worden waren.

Grund für militärische Intervention

In vielen Fällen ist nicht nur umstritten, ob tatsächlich Chemiewaffen eingesetzt wurden, sondern auch wer dafür verantwortlich war. Der Einsatz von Chemiewaffen ist auch deshalb brisant, weil die USA dies als Grund für eine militärische Intervention genannt hatten.

Nach UN-Angaben wurde die Einigung bei einem Besuch einer UN-Delegation vergangene Woche in Damaskus getroffen. Diplomaten zufolge könnten die Inspektoren bereits kommende Woche nach Syrien reisen. Demnach sind Besuche in Chan al-Assal sowie in Atajbah und Homs geplant, wo Chemiewaffen im März beziehungsweise Dezember eingesetzt worden sein sollen. Grossbritannien und Frankreich hatten von diesen Angriffen berichtet und die Regierungstruppen dafür verantwortlich gemacht.

AFP/kpn

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