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Rechtsextreme in der Holocaust-Stätte

Gestern war Jair Bolsonaro da. Auch Salvini, Strache, Orban und andere Rechtsaussenpolitiker haben Yad Vashem in Jerusalem besucht. Zum Weisswaschen?

In der «Halle der Namen» in Yad Vashem hängen Tausende Fotos und Beschreibungen von 2,5 Millionen Ermordeten. Foto: Getty

In der «Halle der Namen» in Yad Vashem hängen Tausende Fotos und Beschreibungen von 2,5 Millionen Ermordeten. Foto: Getty

Yehuda Bauer ist schnell: Egal, ob es eine E-Mail ist, eine Frage, noch gar nicht ausgesprochen, er antwortet sofort. Er ist 92 Jahre alt, in ein paar Tagen wird er 93, na und, sein Smartphone hat er immer bei sich. Seit mehr als 60 Jahren beschäftigt er sich mit dem Holocaust. Es gibt noch so viel, was zu sagen ist, was er aufschreiben muss: Er hält Vorträge, geht in Schulen, schreibt Kolumnen. Er arbeitet sich ab.

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