Qaida-Chef will US-Bürger verschleppt haben

Al-Qaida hat sich zu der Entführung des Amerikaners Warren Weinstein bekannt. Der Führer der Terrororganisation, Aiman al-Sawahiri, knüpft die Freilassung des 70-Jährigen an mehrere Bedingungen.

War lange Zeit Stellvertreter des getöteten Osama Bin Laden: Der al-Qaida-Führer Aiman al-Sawahiri. (Archivbild)

War lange Zeit Stellvertreter des getöteten Osama Bin Laden: Der al-Qaida-Führer Aiman al-Sawahiri. (Archivbild)

(Bild: Keystone)

Als Bedingung für die Freilassung des 70-jährigen Warren Weinstein nannte der al-Qaida-Führer Aiman al-Sawahiri die Einstellung der Luftangriffe in Afghanistan, Pakistan, Somalia und Jemen sowie die Freilassung mehrerer Gefangener. Dies teilte gestern das auf die Überwachung islamistischer Internetseiten spezialisierte US-Unternehmen Site mit.

Weinstein war Mitte August aus seinem Haus in einem noblen Viertel der pakistanischen Metropole Lahore entführt worden. Er arbeitete für eine private Firma, die unter anderem für die US-Entwicklungsorganisation USAID Projekte ausführt. Zwei Tage nach seiner Entführung hätte er Pakistan verlassen wollen.

Sawahiri warf ihm vor, seit den 1970er Jahren «bis zum Hals» in der US-Hilfe für Pakistan aktiv gewesen zu sein. Unter anderem forderte der al-Qaida-Führer in dem 31-minütigen Video die Freilassung von Scheich Omar Abdul Rahman, Ramsi Jusef und Sajid Nosair, die wegen des Anschlags auf das World Trade Center in New York 1993 in Haft sitzen.

wid/AFP

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