Khamenei spaziert nach Operation aus Klinik

Eine Woche nach einem Eingriff an der Prostata ist der iranische geistliche Führer aus dem Spital entlassen worden.

Ist bei guter Gesundheit: Irans geistlicher Führer Ayatollah Ali Khamenei.

Ist bei guter Gesundheit: Irans geistlicher Führer Ayatollah Ali Khamenei.

(Bild: Keystone)

Irans geistlicher Führer Ayatollah Ali Khamenei ist eine Woche nach seiner Prostataoperation aus dem Krankenhaus entlassen worden. Der 75-Jährige sei nach dem erfolgreichen Eingriff bei guter Gesundheit, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Irna.

Genau eine Woche zuvor war Khamenei in die Klinik gekommen. Der Grund der Operation wurde nicht bekannt. Die staatlichen Medien meldeten lediglich, es habe sich um einen Routineeingriff von weniger als einer halben Stunde unter örtlicher Betäubung gehandelt.

Khamenei war ein enger Vertrauter seines Vorgängers Ayatollah Ruhollah Chomeini, der die Islamische Revolution 1979 angeführt und bis zu seinem Tod 1989 oberste geistliche und weltliche Instanz war. Khamenei war acht Jahre lang Präsident des Irans, bevor er Chomeini 1989 nachfolgte.

Im Iran werden der Präsident und die Abgeordneten vom Volk gewählt. Doch die unumstrittene geistliche Hierarchie kontrolliert die Räte, die Gesetzentwürfe und Kandidaten billigen, die bei Wahlen antreten dürfen. Die Religionsgelehrten sind auch verantwortlich für die mächtige Justiz des Landes und sind eng verbunden mit den paramilitärischen Revolutionsgarden.

wid/sda

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