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3000 Menschen sind im Mittelmeer in Seenot

18 völlig überladende Schlepperboote aus Syrien sind in Seenot geraten. Die italienische Küstenwache ist mit sieben Hilfsschiffen im Einsatz.

Wiederkehrendes Drama auf dem Mittelmeer: Erst im Juli hat die Deutsche Bundeswehr fast 3500 Flüchtlinge gerettet. (Archivbild)
Wiederkehrendes Drama auf dem Mittelmeer: Erst im Juli hat die Deutsche Bundeswehr fast 3500 Flüchtlinge gerettet. (Archivbild)
EPA/Gottschalk/Bundeswehr

Im Mittelmeer sind am Samstag nach Angaben der italienischen Küstenwache bis zu 3000 Menschen auf 18 Booten in Seenot geraten. Die Rettungsbemühungen für die offenbar in Libyen gestarteten Flüchtlingsboote seien in vollem Gange, teilte die Küstenwache mit. Mindestens sieben Hilfsschiffe seien an den Rettungsaktionen beteiligt.

Die Küstenwache empfing nach eigenen Angaben Hilferufe von 14 Schlauchbooten sowie von vier weiteren Flüchtlingsschiffen, die alle offenbar völlig überladen waren. Nahezu täglich versuchen derzeit hunderte Menschen, von Afrika nach Europa zu gelangen. Dabei kommt es immer wieder zu teilweise schweren Unglücken. Schätzungen zufolge starben in diesem Jahr schon 2500 Flüchtlinge bei der gefährlichen Überfahrt.

(sda/afp)

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