17 Tote bei Ebola-Ausbruch im Kongo

In mehreren Proben konnte in der Demokratischen Republik Kongo das Ebola-Virus nachgewiesen werden. Es ist bereits der neunte Ausbruch im zentralafrikanischen Land.

Die WHO arbeitet eng mit der kongolesischen Regierung zusammen: Ein Ebola-Patient. (Archivbild)

Die WHO arbeitet eng mit der kongolesischen Regierung zusammen: Ein Ebola-Patient. (Archivbild) Bild: Christopher Black/Keystone

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In der Demokratischen Republik Kongo sind bei einem erneuten Ausbruch von Ebola 17 Menschen ums Leben gekommen. Es handele sich um einen «öffentlichen Gesundheitsnotstand mit internationalen Auswirkungen», warnte das Gesundheitsministerium des zentralafrikanischen Landes am Dienstag.

Der Ausbruch wurde demnach in der nordwestlichen Provinz Équateur registriert. Das Ministerium bezog sich auf eine Meldung der Fälle bis zum 3. Mai.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf erklärte, in zwei von fünf vor Ort gesammelten Proben sei das Ebola-Virus nachgewiesen worden. Die WHO arbeite eng mit der kongolesischen Regierung zusammen, hiess es. Dabei werde auf ein Programm zurückgegriffen, welches bereits bei einem Ausbruch im vergangenen Jahr erfolgreich angewandt worden sei.

Es ist bereits der neunte bekannte Ausbruch von Ebola in dem Land seit 1976, als das tödliche Virus erstmals von einem belgischen Expertenteam nachgewiesen wurde. (chk/sda)

Erstellt: 09.05.2018, 05:26 Uhr

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