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149 Al-Qaida-Verdächtige verhaftet

In Saudiarabien haben die Sicherheitsbehörden nach offizieller Darstellung mehrere Anschläge auf Regierungsvertreter und Journalisten verhindert.

Alarmzustand in Saudiarabien: Polizisten patrouillierten am 12. November vor der Moschee.
Alarmzustand in Saudiarabien: Polizisten patrouillierten am 12. November vor der Moschee.
Keystone

Wie das saudische Innenministerium am Freitag in Riad mitteilte, wurden in den vergangenen acht Monaten 149 Verdächtige mit Verbindung zur al-Qaida festgenommen. Auch Angehörige der Sicherheitskräfte seien im Visier der Extremistenorganisation gewesen, hiess es weiter. Unter den Verdächtigen seien 25 Ausländer gewesen, sagte General Mansur al-Turki, Sprecher des Innenministeriums.

Bei den Razzien habe die Polizei zudem Waffen und über eine halbe Million Dollar beschlagnahmt, so der Sprecher weiter. Die Anschlagspläne seien bereits in einem fortgeschrittenen Stadium gewesen. Nach Behördenangaben waren die Verdächtigen in 19 Zellen organisiert und standen mit ausländischen Terrorgruppen in Kontakt.

Seit einer Anschlagsserie in Saudiarabien im Mai 2003 gehen die Sicherheitskräfte des Landes entschieden gegen Terroristen vor. Der Sprecher verneinte in diesem Zusammenhang einen direkten Zusammenhang zwischen den Festnahmen und den jüngst entdeckten Paketbomben.

SDA/raa

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