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Zwingen zwei wortgewaltige Frauen den Premier in die Seile?

110'000 Menschen gegen Madrid: Locker füllten die Unabhängigkeitswilligen gestern in Barcelona die Plaça de Catalunya. Was am Tag danach diskutiert wird und wie es nun weitergeht.

Sie personifizieren den Druck von der Strasse: Carme Forcadell, Präsidentin der Katalanischen Nationalversammlung (ANC)...
Sie personifizieren den Druck von der Strasse: Carme Forcadell, Präsidentin der Katalanischen Nationalversammlung (ANC)...
AFP
...und Muriel Casals von Omnium Cultural.
...und Muriel Casals von Omnium Cultural.
AFP
Ein weiterer wichtiger Kopf: Oriol Junqueras (r.) von den erstarkten Linksrepublikanern von Esquerra Republicana de Catalunya.
Ein weiterer wichtiger Kopf: Oriol Junqueras (r.) von den erstarkten Linksrepublikanern von Esquerra Republicana de Catalunya.
AFP
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Enttäuscht und ein bisschen geknickt, aber nicht gebrochen. Die katalanische Unabhängigkeitsbewegung hat am Sonntag einmal mehr ihre beträchtliche Mobilisierungskraft bewiesen. 110'000 Menschen füllten die Plaça de Catalunya, Barcelonas Prachtplatz oben an der Rambla. Sie füllten sie gar locker, was den «Españolistas», den Verfechtern des Status quo innerhalb Spaniens, vor einigen Tagen nicht gelungen war. Gerufen hatten nicht die politischen Parteien, sondern jene starken und kapillarisch organisierten Organisationen aus der Zivilgesellschaft, die seit drei Jahren die Seele des «Independentismo» nähren: die Katalanische Nationalversammlung (ANC) und Omnium Cultural – beide angeführt von wortgewaltigen Frauen.

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