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«Zwei furchtbare Jahre für Portugal»

Der neue portugiesische Regierungschef Passos Coelho prophezeit seinem Land schwierige Jahre. Für das rigide Sparprogramm gebe es keine Alternativen.

Eine schwierige Amtszeit vor sich: Der neue portugiesische Ministerpräsident Passos Coelho.
Eine schwierige Amtszeit vor sich: Der neue portugiesische Ministerpräsident Passos Coelho.
Keystone

Portugal stehen bei der Bewältigung der Schuldenkrise nach den Worten des neuen Regierungschefs Pedro Passos Coelho zwei «furchtbare Jahre» bevor. Vor einer Rückkehr zu wirtschaftlichem Wachstum müsse sich das Land auf eine tiefe Rezession und eine Rekordarbeitslosigkeit einstellen. Dies sagte Passos Coelho der «Financial Times».

Der konservative Politiker war am Vortag zum neuen Ministerpräsidenten ernannt worden. Seine Hauptaufgabe dürfte die Umsetzung der Auflagen des 78 Milliarden Euro schweren Rettungspakets von EU und IWF sein.

Diese sehen Steuererhöhungen, drastische Ausgabenkürzungen und Strukturreformen vor. «Es gibt keine Alternative», sagte Passos Coelho. Ein Scheitern des Anpassungsprogramms würde verhindern, dass Portugal 2013 wieder an die Finanzmärkte zurückkehren könnte, und das Land in einer ähnlich prekären Lage wie Griechenland lassen.

SDA/jak

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