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Wiedersehen nach dem Massaker

Zum ersten Mal seit Breiviks Amoklauf hält die Jugend der norwegischen Arbeiterpartei ihr Sommerlager ab – unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen und an einem anderen Ort.

Hoher Besuch: Norwegens Premierminister Jens Stoltenberg (rechts im Vordergrund) besucht die Teilnehmer des Jugendlagers. (5. Juli 2013)
Hoher Besuch: Norwegens Premierminister Jens Stoltenberg (rechts im Vordergrund) besucht die Teilnehmer des Jugendlagers. (5. Juli 2013)
Keystone

Erstmals seit dem Massaker von Utöya ist die Jugend der norwegischen Arbeiterpartei wieder zu ihrem Sommerlager zusammengekommen. Ministerpräsident Jens Stoltenberg würdigte die Teilnehmer. Sie hätten nicht zugelassen, ihre Ideale von dem Blutbad überschatten zu lassen, erklärte er heute in einer Rede.

Der Rechtsextremist Anders Behring Breivik verübte im Juli 2011 einen Bombenanschlag im Osloer Regierungsviertel mit acht Toten und tötete danach in einem Ferienlager der sozialdemokratischen Jugend auf Utöya weitere 69 Menschen. Er wurde zu 21 Jahren Haft und anschliessender Sicherungsverwahrung verurteilt.

Unter dem Eindruck der Bluttat hatte die Jugend der Arbeiterpartei (AUF) ihr Sommertreffen im vergangenen Jahr ausfallen lassen. In diesem Jahr kamen gestern Hunderte AUF-Mitglieder wieder zusammen. Statt auf Utöya trafen sie sich aber unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen an einem anderen Ort, der sich am selben Seeufer befindet. Das Ferienlager endet am kommenden Sonntag.

SDA/rbi

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