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Wie viel Europa darf es denn sein?

Nicht alle europäischen Populisten wollen, dass ihre Länder aus der EU austreten.

AfD-Parteichefin Frauke Petry hatte schon im Frühjahr gewarnt, ein Brexit wäre für Briten und Deutsche fatal. Nun mahnte sie grundlegende Reformen an. Foto: Keystone
AfD-Parteichefin Frauke Petry hatte schon im Frühjahr gewarnt, ein Brexit wäre für Briten und Deutsche fatal. Nun mahnte sie grundlegende Reformen an. Foto: Keystone

Die Politiker der Alternative für Deutschland (AfD) wussten gar nicht recht, wie sie sich nun fühlen sollten. Vizechefin Beatrix von Storch weinte vor Glück, als sie vom Brexit erfuhr, und der thüringische Rechtsaussen Björn Höcke forderte den sofortigen Dexit: «Ich weiss, auch das deutsche Volk will mehrheitlich raus aus der EU-Sklaverei.» Andere reagierten betont kühl, mit Bedauern gar. Der anglophile Vize Alexander Gauland jammerte, Angela Merkel habe mit ihrer Willkommenspolitik die Briten aus der EU vertrieben. Parteichefin Frauke Petry wiederum hatte schon im Frühjahr gewarnt, ein Brexit wäre für Briten und Deutsche fatal. Nun mahnte sie grundlegende Reformen an: «Die Zeit ist reif für ein neues Europa.» Für eine «EU ohne Deutschland» sagte sie nicht.

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