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Wie Italiener Ordnung ins Verkehrschaos bringen

Grossstädte sollten für ihre Bewohner gebaut sein, nicht für deren Autos. Wie das gelingen könnte, macht Palermo vor – ausgerechnet.

Schmale Strassen, viel Verkehr: Alltag in der sizilianischen Stadt Palermo. Foto: Getty Images
Schmale Strassen, viel Verkehr: Alltag in der sizilianischen Stadt Palermo. Foto: Getty Images

Kürzlich trank ich mit Paola, meiner Nachbarin in Genua, ein Gläschen Wein. Dabei diskutierten wir, weshalb in Hörweite unseres Hauses eigentlich diese hässliche Hochstrasse – die Verbindung zum kollabierten Ponte Morandi – unser Panorama zerschneidet. Was uns auf die Frage brachte, weshalb wir unsere Innenstädte eigentlich immer noch mit Autos teilen, obwohl wir wissen, dass diese Gift spucken, Lärm machen, unendlich viel Platz rauben, den Geschäften die Kundschaft stehlen und jedes Jahr weltweit 1,25 Millionen Menschen töten, nicht eingerechnet die Hunderttausende, die am Smog sterben.

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