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Warum Rom und Madrid den Grexit fürchten

Griechenland droht das Ende in der Eurozone. In Italien und Spanien löst das Ängste aus.

Betonen die Unterschiede zu Griechenland: Matteo Renzi (links) und Mariano Rajoy. Fotos: Reuters, Keystone
Betonen die Unterschiede zu Griechenland: Matteo Renzi (links) und Mariano Rajoy. Fotos: Reuters, Keystone

Es gab Zeiten in dieser langen Krise, da waren die Kapitalen im Süden Europas Athen sehr verbunden. Rom und Madrid fühlten mit, lobbyierten für Verständnis. Ein bisschen geschah das aus mediterraner Solidarität und ein bisschen deshalb, weil man selber wirtschaftlich nicht eben gut dastand, sparen musste und Reformen aufgetragen erhielt. Man gehörte ja auch zu den Piigs-Staaten, den kranken und fragilen Mitgliedern der Union, deren unfreiwilligen Club ein nicht eben sympathisches Akronym zierte. Nun ist alles etwas anders, zumindest theoretisch und rhetorisch.

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