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Von 34 auf 26'000 Illegale

Die Flucht über das Mittelmeer ist lebensgefährlich, die EU-Grenzen zur Türkei sind streng bewacht. Nun rückt Ungarn in den Fokus. Die betroffenen Dörfer sind vom Ansturm hoffnungslos überfordert.

Bis vor wenigen Jahren hatte der ungarische Grenzort Asotthalom nur selten mit Migranten zu tun: Kleiderstücke, die Migranten auf der Flucht zurückgelassen haben. (16. Dezember 2014)
Bis vor wenigen Jahren hatte der ungarische Grenzort Asotthalom nur selten mit Migranten zu tun: Kleiderstücke, die Migranten auf der Flucht zurückgelassen haben. (16. Dezember 2014)
Darko Bandic, Keystone
Heute ist eine eigene Polizeipatrouille nur damit beschäftigt, Flüchtlinge aufzugreifen und in die nächste Stadt zu bringen: Beamte in Asotthalom, Ungarn. (16. Dezember 2014)
Heute ist eine eigene Polizeipatrouille nur damit beschäftigt, Flüchtlinge aufzugreifen und in die nächste Stadt zu bringen: Beamte in Asotthalom, Ungarn. (16. Dezember 2014)
Darko Bandic, Keystone
Ganze Dörfer sollen sich aufgemacht haben: Von einem Flüchtling zurückgelassene Turnschuhe in der Stadt Asotthalom im südlichen Ungarn. (16. Dezember 2014)
Ganze Dörfer sollen sich aufgemacht haben: Von einem Flüchtling zurückgelassene Turnschuhe in der Stadt Asotthalom im südlichen Ungarn. (16. Dezember 2014)
Darko Bandic, Keystone
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Bis vor wenigen Jahren hatte der ungarische Grenzort Asotthalom nur selten mit Migranten zu tun. Inzwischen ist die Situation «praktisch nicht mehr zu bewältigen», wie Bürgermeister Laszlo Toroczkai beklagt. Sie kommen aus Syrien und Afghanistan ebenso wie aus Balkanstaaten wie dem Kosovo oder Albanien. Die meisten sind nur auf der Durchreise. Trotzdem machen sie dem Ort zu schaffen. Im Sommer hat Toroczkai eine neue Patrouille aufgestellt, die fast nur damit beschäftigt ist, Flüchtlinge aufzugreifen und in die Polizeiwache der nahe gelegenen Stadt Szeged zu bringen.

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