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Vom grossen Wurf noch weit entfernt

Uneinigkeit, Widerstand der Banken und hochkomplexe Sachfragen stehen einem umfassenden Lösungspaket in der EU-Schuldenkrise weiterhin im Weg. Die Europolitiker stehen aber unter Entscheidungszwang.

Wie weiter? Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ringen um eine Lösung. (4. Oktober 2011)
Wie weiter? Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ringen um eine Lösung. (4. Oktober 2011)
Reuters

Vor dem heutigen Entscheidungsgipfel in Brüssel scheint nur eines klar zu sein: Auch das zweite Rettungspaket für Griechenland, das 109 Milliarden Euro vorsieht (nach 110 Milliarden für das erste) und von den Staats- und Regierungschefs der Eurozone heute abgesegnet werden soll, reicht nicht aus, um das Land zu stabilisieren. Bis 2020 sind gut 250 Milliarden nötig, wie Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Europäischen Zentralbank und der EU-Kommission – die sogenannte Troika – im jüngsten Griechenland-Bericht festhalten. Als Grund für den massiv höheren Mittelbedarf nennen sie den unerwartet scharfen und sich länger hinziehenden Einbruch der griechischen Wirtschaft.

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