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Verkaufen die Franzosen ihr Flaggschiff?

Die Armee der Grande Nation soll heruntergefahren werden, weil der Staat hoch verschuldet ist. Selbst die Charles de Gaulle ist nicht mehr heilig.

Ganzer Stolz der französischen Armee: Flugzeugträger Charles de Gaulle.
Ganzer Stolz der französischen Armee: Flugzeugträger Charles de Gaulle.
Keystone
Eine Hawkeye beim Betanken auf dem Flugzeugträger Charles de Gaulle.
Eine Hawkeye beim Betanken auf dem Flugzeugträger Charles de Gaulle.
Keystone
«Apokalypse» oder «Desaster»: Es gibt zwei Szenarien für die Einsparungen bei der Armee. Entweder werden 30'000 Stellen in der Armee und 15'000 in der staatlichen Rüstungsindustrie gestrichen. Oder die Regierung streicht 50'000 Jobs bei der Armee und 50'000 weitere in der Rüstungsindustrie.
«Apokalypse» oder «Desaster»: Es gibt zwei Szenarien für die Einsparungen bei der Armee. Entweder werden 30'000 Stellen in der Armee und 15'000 in der staatlichen Rüstungsindustrie gestrichen. Oder die Regierung streicht 50'000 Jobs bei der Armee und 50'000 weitere in der Rüstungsindustrie.
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Die Franzosen mögen die grosse Geste, auch geopolitisch und militärisch. Zumal dann, wenn sie mit Moral unterlegt ist. Kein westliches Land war in jüngster Vergangenheit militärisch so einsatzfreudig wie Frankreich.

In Libyen hielt Nicolas Sarkozy mit einem faktischen Sololauf Muammar al-Ghadhafi davon ab, das rebellische Benghazi zu überrollen, bevor sich dann die Nato und die USA dazugesellten. In Mali stoppte François Hollande mit überraschend entschlossenem Handeln die Islamistengruppen, die Richtung Bamako marschierten. Und jedes Mal gab es Beifall. Nicht nur aus dem Ausland. Sondern vor allem von den eigenen Bürgern.

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