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Und keinen Schritt weiter

In der Ostukraine haben beide Kriegsparteien Minen verlegt. Sie müssen nun in mühsamer, gefährlicher und teurer Kleinarbeit geräumt werden.

Im Februar 2016 fuhr ein Kleinbus in der Ostukraine auf eine Mine. Vier Menschen starben. Foto: Alexander Ermochenko (Getty Images)
Im Februar 2016 fuhr ein Kleinbus in der Ostukraine auf eine Mine. Vier Menschen starben. Foto: Alexander Ermochenko (Getty Images)

Die Instrumente sehen auf den ersten Blick aus wie Zauberstäbe. Doch mit Zauberei hat die Arbeit der Minensucher gar nichts zu tun – ganz im Gegenteil. Die Sucher sind ausgerüstet mit Schutzwesten und einem grossen, schweren Gesichtsschutz. Sie gehen in die Knie, akkurat wenden sie mit ihren Minensuchnadeln jedes Blatt und jeden Grashalme, kratzen vorsichtig die Oberfläche des Bodens auf, tasten die Äste der Büsche und Bäume nach Sprengfallen ab, bevor sie schliesslich einige Zentimeter vorrücken.

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