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Unbekannte zünden Frauke Petrys Auto an

Die AfD-Chefin wurde Opfer eines Brandanschlags. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei mitteilte.

«Wo sind wir nur hingekommen...»: AfD-Vorsitzende Frauke Petry, hier an einer Pressekonferenz in Berlin. (5. September 2016)
«Wo sind wir nur hingekommen...»: AfD-Vorsitzende Frauke Petry, hier an einer Pressekonferenz in Berlin. (5. September 2016)
Markus Schreiber, Keystone

Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag das Auto von AfD-Chefin Frauke Petry in Leipzig in Brand gesteckt. Die Polizei gehe von Brandstiftung aus, sagte eine Sprecherin. Die Ermittlungen laufen. Die AfD Sachsen teilte mit, Anwohner hätten das Feuer bemerkt, der Pkw sei ausgebrannt.

Verletzt wurde niemand, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Zur Höhe des Schadens konnten noch keine Angaben gemacht werden. Die Bundesvorsitzende der rechtspopulistischen AfD hatte den Anschlag am Samstag auf Twitter gepostet: «Gestern wurde ein Brandanschlag auf mein Auto verübt. Wo sind wir nur hingekommen...»

Die Partei beklagte, die Angriffe auf AfD-Mitglieder hätten in den vergangenen Monaten ein Mass erreicht, «das an Terror grenzt».

«Wir lassen uns nicht einschüchtern »

Frauke Petry gibt sich kämpferisch und äussert sich via Facebook zum Brandanschlag: «Die Auseinandersetzungen zwischen den politischen Gegnern in Deutschland nehmen dank der Hetze von Gabriel, Stegner, Maas und Co. immer gewalttätigere Ausmasse an. Da man sich mangels Argumenten nicht auf demokratische Weise mit den politischen Mitbewerbern auseinandersetzten kann, greift man zu «härteren» Massnahmen. Aber wir lassen uns nicht einschüchtern, wir sind gekommen, um zu bleiben!»

Seit über einem Jahr würden die Behörden eine markante Zunahme von Straftaten gegen Mitglieder der AfD verzeichnen, wie die «Welt» schreibt. Die Partei zählte im Juni bereits mehr als 800 Fälle, für die Strafanzeigen gestellt wurden, wie der AfD-Landesvorsitzende Armin-Paul Hampel dem Nachrichtenportal bestätigt.

AFP/kat

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