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Ukraine setzt auf Atomkraft – trotz Tschernobyl und Fukushima

An der AKW-Katastrophe vor 25 Jahren leiden die Menschen in der Tschernobyl-Region bis heute. Präsident Janukowitsch erklärt, warum die Ukraine an der Atompolitik festhält und neue Kernkraftwerke bauen will.

Die Atomenergie verdiene noch eine Chance, meint der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch in einem Beitrag, den er für die deutsche Zeitung «Tagesspiegel» verfasste. Die Ukrainer seien sich des hohen Preises eines nachlässigen Umgangs mit dieser Technologie bewusst. «Doch auch im Rückblick auf die Tragödie von Tschernobyl glauben wir weiter fest an die Zukunft der Atomenergie.» Und an dieser Einschätzung hat auch die Katastrophe im japanischen AKW Fukushima nichts geändert. Der Unfall im Reaktor «Fukushima-1» sei «die Folge des unvertretbaren Risikos, Nuklearkraftwerke in einer geologisch aktiven Region zu bauen».

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