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Treffen sich Trump und Kim in Schweden?

Die Schweiz, Schweden oder Südkorea? Dass Nordkoreas Aussenminister nach Skandinavien gereist ist, deutet darauf hin, dass der Gipfel dort stattfinden könnte.

Für zwei Tage weilt Ri Yong Ho in Stockholm: Nordkoreas Aussenminister ist in Schweden gelandet. (15. März 2018)
Für zwei Tage weilt Ri Yong Ho in Stockholm: Nordkoreas Aussenminister ist in Schweden gelandet. (15. März 2018)
Christine Olsson/TT via AP, Keystone
Während des Besuchs soll unter anderem das Treffen zwischen Nordkoreas Machthaber und dem US-Präsidenten Thema sein.
Während des Besuchs soll unter anderem das Treffen zwischen Nordkoreas Machthaber und dem US-Präsidenten Thema sein.
Vilhelm Stokstad, Keystone
Das erste Bild vom Treffen in Pyongyang: Die südkoreanische Delegation (linke Reihe) trifft den nordkoreanischen General Kim Yong-chol (Zweiter rechte Reihe) und weitere nordkoreanische Vertreter.
Das erste Bild vom Treffen in Pyongyang: Die südkoreanische Delegation (linke Reihe) trifft den nordkoreanischen General Kim Yong-chol (Zweiter rechte Reihe) und weitere nordkoreanische Vertreter.
The Blue House, AFP
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Nordkoreas Aussenminister Ri Yong Ho ist zu diplomatischen Gesprächen in Schweden eingetroffen. Er landete am Donnerstagabend auf dem Stockholmer Flughafen Arlanda. Während seines zweitägigen Besuchs sind Gespräche mit seiner schwedischen Kollegin Margot Wallström über die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel, ein mögliches Gipfeltreffen zwischen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump und das Schicksal von drei in Nordkorea festgehaltenen US-Bürgern geplant.

Der Besuch schürte Spekulationen, dass er der Vorbereitung eines Gipfeltreffens von Trump und Kim in Schweden dienen könnte.

Trump hatte sich vor einer Woche zu einem Treffen mit Kim bereiterklärt, um den Konflikt um das nordkoreanische Atomwaffen- und Raketenprogramm zu lösen. Der scheidende amerikanische Chefdiplomat Rex Tillerson stellte für ein erstes mögliches Treffen einen «schönen, neutralen Ort» in Aussicht.

Schweden vertritt US-Interessen in Nordkorea

Die Schweiz hatte bereits Anfang Monat ihre Vermittlerdienste in dem Fall angeboten, ebenso Schweden. Das skandinavische Land unterhält seit den 1970er Jahren eine Botschaft in Pyongyang und vertritt vor Ort auch die Interessen der USA.

In Kreisen des Präsidialamts in Seoul wurden daneben die südkoreanische Insel Jeju und de Grenzort Panmunjom zwischen Süd- und Nordkorea als mögliche Treffpunkte genannt. Auch Kasachstan brachte sich ins Gespräch. Als sicher gilt nur, dass Kim als Machthaber seit 2011 noch nie sein Land verlassen hat. Er ging aber in der Schweiz zur Schule.

Beim ersten Treffen zwischen Trump und Kim solle es darum gehen, ein Gefühl füreinander zu bekommen. Ziel sei, herauszufinden, ob etwas mit Blick auf Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm gemeinsam bewogen werden könne.

AFP/roy

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