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Technokrat ist kein Schimpfwort mehr

Technokraten sind über Griechenland und Italien hinaus die neuen Hoffnungsträger. Doch am Ende braucht es mehr, um den Euro und Europa zu retten.

Graues und professorales Image kommt zurzeit gut an: Der neue griechische Regierungschef Luca Papademos (l.) und der Favorit für die Nachfolge des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, Mario Monti (r.).
Graues und professorales Image kommt zurzeit gut an: Der neue griechische Regierungschef Luca Papademos (l.) und der Favorit für die Nachfolge des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, Mario Monti (r.).
Keystone

Er gilt als introvertierter Pragmatiker, als Technokrat ohne Parteifarbe, und genau dies macht ihn derzeit so attraktiv. Griechenlands neuer Regierungschef Luca Papademos sagt von sich selbst, er habe sich die grösste Zeit seines Lebens mit Finanzdingen befasst. Eine Wahl gewinnen musste der 64-Jährige nie. Ähnlich grau und professoral ist das Image des Favoriten in Italien, wo der 68-jährige Mario Monti mit einer Experten­regierung das Ende der Ära Berlusconi einläuten könnte.

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