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SPD sucht einen Weg zurück an die Macht

Die deutschen Sozialdemokraten wollen ab 2013 wieder regieren. Nur: Wer soll die Genossen anführen? Ein Parteikongress in Berlin wurde zum Schaulaufen der drei möglichen Kanzlerkandidaten.

Alles dreht sich um die K-Frage: Steinmeier, Gabriel und Steinbrück (v.l.). (Bild vom 13.6.2012, Paris)
Alles dreht sich um die K-Frage: Steinmeier, Gabriel und Steinbrück (v.l.). (Bild vom 13.6.2012, Paris)
Foto: Michael Gottschalk (dapd)

Es ist, wie wenn man jemandem sagt, er dürfe auf keinen Fall an einen rosaroten Elefanten denken. Was wird er tun? Nur noch und ausschliesslich an den rosaroten Elefanten denken. Und so verpufft auch die Mahnung von SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles, es gehe am heutigen nicht um die «K-Frage», die Frage also, wer für die deutschen Sozialdemokraten im kommenden Jahr als Bundeskanzlerkandidat Angela Merkel herausfordert. Vielmehr möchte Nahles über Inhalte reden, den Ausbau von Schulen und Kinderbetreuung, die Zähmung der Finanzmärkte, Steuererhöhungen für Reiche. Solche Dinge haben sich die Sozialdemokraten für den «Zukunftskongress» ihrer Bundestagsfraktion ausgedacht.

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