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So hilft #roomformanchester

Kostenlose Betten, Tee, Taxifahrten und Handykabel: Nach dem Attentat von Manchester erlebt die Stadt eine Welle der Solidarität.

Das Konzert findet auf dem Cricketgelände von Old Trafford statt: Die Vorbereitungen sind im Gange. (1. Juni 2017)
Das Konzert findet auf dem Cricketgelände von Old Trafford statt: Die Vorbereitungen sind im Gange. (1. Juni 2017)
Danny Lawson, Keystone
Will für die Opfer Geld sammeln: Ariana Grande tritt am Sonntag erneut in Manchester auf. (Archiv)
Will für die Opfer Geld sammeln: Ariana Grande tritt am Sonntag erneut in Manchester auf. (Archiv)
Keystone
Letztes Foto: Dieses Bild, das die Polizei veröffentlicht hat, zeigt Abedi kurz vor dem Anschlag.
Letztes Foto: Dieses Bild, das die Polizei veröffentlicht hat, zeigt Abedi kurz vor dem Anschlag.
Keystone
Solidarität: Das Tattoo soll den Opfern auch finanzielle Hilfe sichern. (26. Mai 2017)
Solidarität: Das Tattoo soll den Opfern auch finanzielle Hilfe sichern. (26. Mai 2017)
Screenshot www.ibtimes.co.uk
Die Leute seien Schlange gestanden, um ein Tattoo stechen zu lassen, erklärt ein Künstler aus Wigan (Greater Manchester).
Die Leute seien Schlange gestanden, um ein Tattoo stechen zu lassen, erklärt ein Künstler aus Wigan (Greater Manchester).
Keystone
Königlicher Besuch bei den verletzten Kindern: Queen Elizabeth II (r.) spricht mit der 12-jährigen Amy Barlow und ihrer Mutter im Kinderspital von Manchester. (25. Mai 2017)
Königlicher Besuch bei den verletzten Kindern: Queen Elizabeth II (r.) spricht mit der 12-jährigen Amy Barlow und ihrer Mutter im Kinderspital von Manchester. (25. Mai 2017)
Peter Byrne/WPA/Getty
Auch der 14-jährigen Evie Mills und ihren Eltern stattete die Königin von England einen Besuch ab.
Auch der 14-jährigen Evie Mills und ihren Eltern stattete die Königin von England einen Besuch ab.
Peter Byrne/WPA/Getty, Keystone
Ebenso der 15-jährigen Millie Robson und deren Mutter.
Ebenso der 15-jährigen Millie Robson und deren Mutter.
Peter Byrne/WPA/Getty, Keystone
60 Sekunden Stille: Um 11 Uhr wurde in ganz Grossbritannien eine Schweigeminute eingelegt.
60 Sekunden Stille: Um 11 Uhr wurde in ganz Grossbritannien eine Schweigeminute eingelegt.
Kirsty Wigglesworth, Keystone
Menschen versammeln sich auf dem St Ann's Square im Zentrum von Manchester.
Menschen versammeln sich auf dem St Ann's Square im Zentrum von Manchester.
Ben Stansall, AFP
Aufnahmen einer Sicherheitskamera sollen den mutmasslichen Selbstmordattentäter von Manchester beim Kauf eines Rucksacks zeigen. (19. Mai 2017)
Aufnahmen einer Sicherheitskamera sollen den mutmasslichen Selbstmordattentäter von Manchester beim Kauf eines Rucksacks zeigen. (19. Mai 2017)
Sky News Exclusive, Keystone
Nach dem Anschlag in Manchester: Ariana Grande sagt ihr Konzert in Zürich am 5. Juni ab.
Nach dem Anschlag in Manchester: Ariana Grande sagt ihr Konzert in Zürich am 5. Juni ab.
Jewel Samad, AFP
Die Bewohner der Stadt rücken zusammen: Trauernde bei einer Kundgebung im Zentrum von Manchester. (23. Mai 2017)
Die Bewohner der Stadt rücken zusammen: Trauernde bei einer Kundgebung im Zentrum von Manchester. (23. Mai 2017)
Andy Rain, Keystone
Kerzen und Botschaften in Manchester zum Gedenken an die Opfer.
Kerzen und Botschaften in Manchester zum Gedenken an die Opfer.
Jeff J Mitchell/Getty Images, Keystone
Ein Mann legt eine Rose nieder.
Ein Mann legt eine Rose nieder.
Ben Stansall, AFP
Täter identifiziert: Forensiker durchsuchen das Gelände um das Haus, in dem Salmon Abedi gewohnt hat. (23. Mai 2017)
Täter identifiziert: Forensiker durchsuchen das Gelände um das Haus, in dem Salmon Abedi gewohnt hat. (23. Mai 2017)
Danny Lawson/AP, Keystone
«Wir haben einen Job zu erledigen»: Der Trainer von Manchester United, José Mourinho, in Stockholm. (23. Mai 2017)
«Wir haben einen Job zu erledigen»: Der Trainer von Manchester United, José Mourinho, in Stockholm. (23. Mai 2017)
Steve Bardens, Keystone
Offenbar handelt es sich bei Abedis Haus um den Ort, wo die Polizei am Morgen eine kontrollierte Explosion vorgenommen hat.
Offenbar handelt es sich bei Abedis Haus um den Ort, wo die Polizei am Morgen eine kontrollierte Explosion vorgenommen hat.
Danny Lawson/AP, Keystone
Einkaufszentrum evakuiert: Menschen vor dem Arndale Shopping Center in Manchester am Tag nach dem Anschlag am Konzert von Ariana Grande. (23. Mai 2017)
Einkaufszentrum evakuiert: Menschen vor dem Arndale Shopping Center in Manchester am Tag nach dem Anschlag am Konzert von Ariana Grande. (23. Mai 2017)
Rui Vieira/AP, Keystone
Gerüchten zufolge war der Evakuierung eine Bombendrohung vorausgegangen.
Gerüchten zufolge war der Evakuierung eine Bombendrohung vorausgegangen.
Rui Vieira, Keystone
Polizisten auf einer Brücke am Victoria-Bahnhof in Manchester.
Polizisten auf einer Brücke am Victoria-Bahnhof in Manchester.
Rui Vieira, Keystone
Angespannte Sicherheitslage: Polizisten patrouillieren in der Nähe der Manchester Arena.
Angespannte Sicherheitslage: Polizisten patrouillieren in der Nähe der Manchester Arena.
Oli Scarff, AFP
Der Attentäter war unter den Opfern: Forensiker verlassen die Manchester Arena. (23. Mai 2017)
Der Attentäter war unter den Opfern: Forensiker verlassen die Manchester Arena. (23. Mai 2017)
Keystone
Das Gebiet um die Manchester Arena und den Bahnhof Victoria Station bleibt während der forensischen Untersuchungen gesperrt.
Das Gebiet um die Manchester Arena und den Bahnhof Victoria Station bleibt während der forensischen Untersuchungen gesperrt.
Keystone
Ein Polizist sucht die Umgebung ab.
Ein Polizist sucht die Umgebung ab.
Danny Lawson/PA via AP, Keystone
Überlebende versuchen sich zu fassen.
Überlebende versuchen sich zu fassen.
Christopher Furlong/Getty Images, Keystone
Der Polizeichef von Manchester informiert.
Der Polizeichef von Manchester informiert.
Peter Byrne/PA via AP, Keystone
Während des letzten Songs ertönt ein lauter Knall: Polizei und Konzertbesucher vor der Manchester Arena. (22. Mai 2017)
Während des letzten Songs ertönt ein lauter Knall: Polizei und Konzertbesucher vor der Manchester Arena. (22. Mai 2017)
Peter Byrne, Keystone
Explosion in Manchester: Die Polizei riegelt das Gebiet um die Konzertarena ab. (22. Mai 2017)
Explosion in Manchester: Die Polizei riegelt das Gebiet um die Konzertarena ab. (22. Mai 2017)
Peter Byrne, Keystone
Die Polizei ist auf dem Weg zum Veranstaltungsort. (22. Mai 2017)
Die Polizei ist auf dem Weg zum Veranstaltungsort. (22. Mai 2017)
Peter Byrne, Keystone
Noch ist das Ausmass der Explosion unklar. Zu Beginn war auch nicht klar, ob es sich um einen Anschlag oder einen andersartigen Vorfall handelt. (22. Mai 2017)
Noch ist das Ausmass der Explosion unklar. Zu Beginn war auch nicht klar, ob es sich um einen Anschlag oder einen andersartigen Vorfall handelt. (22. Mai 2017)
Paul Ellis, AFP
Die Lage ist laut Polizei unübersichtlich. (22. Mai 2017)
Die Lage ist laut Polizei unübersichtlich. (22. Mai 2017)
Peter Byrne, Keystone
Die Bevölkerung von Manchester ist aufgerufen, den Bereich um den Veranstaltungsort zu meiden. (22. Mai 2017)
Die Bevölkerung von Manchester ist aufgerufen, den Bereich um den Veranstaltungsort zu meiden. (22. Mai 2017)
Peter Byrne, Keystone
Laut einem Sprecher geht es ihr gut: Ariana Grande bei einem Konzert. (Archivbild)
Laut einem Sprecher geht es ihr gut: Ariana Grande bei einem Konzert. (Archivbild)
John Salangsang, Keystone
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Es ist ein rarer Lichtblick in einer Zeit der Verzweiflung, des Schocks und der Ungläubigkeit: Die Solidarität die viele Bewohner von Manchester nach dem Anschlag an den Tag legen.

Unter dem Hashtag #roomformanchester bieten sie schon kurz nach der Explosion auf dem Kurznachrichtendienst Twitter private Übernachtungsmöglichkeiten an. Wer nicht nach Hause kommt, telefonieren muss oder nur eine Tasse Tee braucht, findet hier zahlreiche Angebote.

Selbst einfachste Hilfsangebote sind hier zu finden. Wer beispielsweise nicht telefonieren kann, weil der Akku seines Handys leer ist, dem werden Ladegeräte angeboten.

Gleichzeitig nutzen Betroffene den Hashtag, um vermisste Freunde und Familienmitglieder zu finden. Auch unter dem Stichwort #manchestermissing werden Fotos von vermissten Kindern und Jugendlichen hochgeladen. Selbst Popstars wie etwa die US-Sängerin Pink teilen diese Vermisstenanzeigen. Facebook hat sein Sicherheitscheck-Feature aktiviert. So können die Konzertbesucher ihren Freunden und Familienangehörigen schnell mitteilen, dass es ihnen gutgeht.

Kinder und Jugendlichen, die nicht mehr nach Hause kamen, fanden über Nacht Schutz in nahgelegenen Hotels. Sie sollen sich teilweise immer noch in den Unterkünften aufhalten. Auf Twitter kursiert eine Liste mit Hotels und den jeweiligen Telefonnummern – falls jemand noch nach Angehörigen sucht.

Stadtpolitiker loben die Hilfsbereitschaft. Bev Craig, Mitglied des Stadtrats in Manchester, schreibt auf Twitter, das sei das Manchester, das er liebe.

Katastrophen und Anschläge haben meistens auch Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr, der dann eingestellt wird. Gleichzeitig benötigen Touristen eine Unterkunft für eine Nacht. Die sozialen Netzwerke bieten dann eine Plattform, um schnell Hilfsangeobte zu organisieren. Nach dem Amoklauf am Olympia-Einkaufszentrum in München etwa fanden Menschen, die nicht nach Hause kamen, unter dem Hashtag #offenetuer Privatunterkünfte. Unter #bedforawayfans wurden Anhängern des AS Monaco nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB kurz vor einem Champions-League-Spiel Notunterkünfte in der Stadt angeboten. Nach den Anschlägen in Paris gab es Hilfe unter dem Stichwort #PorteOuverte, Freunde und Familienangehörigen suchten gleichzeitig unter #RechercheParis nach Vermissten.

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