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Sicher, ja. Aber glücklich?

Sie haben Arbeit und lernen Deutsch: Doch wie geht es jungen Flüchtlingen in Deutschland wirklich?

Nicht alle, die hier ankommen, fühlen sich willkommen: Flüchtlinge stehen im Januar 2016 Schlange vor einem Registrierungszentrum in Berlin. Foto: Hannibal Hanschke (Reuters)
Nicht alle, die hier ankommen, fühlen sich willkommen: Flüchtlinge stehen im Januar 2016 Schlange vor einem Registrierungszentrum in Berlin. Foto: Hannibal Hanschke (Reuters)

Manchmal sind Gesichter schwer zu deuten. Manchmal erzählen sie mehrere Geschichten aufs Mal. Ist es Melancholie? Trauer? Verlorenheit? Oder nur Anspannung? Unsicherheit? In Mokhtar Alsslahis * Gesicht geht alles durcheinander. Dabei hatte man den 28-jährigen ­Syrer aus Aleppo als klugen, lebensfrohen, entschlossenen jungen Mann kennen gelernt. Damals, vor 15 Monaten, als er Deutsch lernte im Integrationskurs in einem Hinterhof in Berlin-Schöneberg. Auch damals schon war Trauer in ihm, gewiss, wegen des Todes, den der Krieg über seine Heimat brachte. Gleichzeitig strahlte er Ruhe und Zuversicht aus.

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