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Separatisten töten Dutzende ukrainische Soldaten mit Raketen

Bei einem Bombardement prorussischer Aufständischer kamen im Osten der Ukraine offenbar 30 ukrainische Soldaten ums Leben. Russland hat wegen anhaltender Gefechte Grenzposten zur Ukraine geschlossen.

Sind im Osten der Ukraine in neue Gefechte mit den Separatisten verwickelt: Ukrainische Soldaten auf einem Panzer nahe Donezk. (11. Juli 2014)
Sind im Osten der Ukraine in neue Gefechte mit den Separatisten verwickelt: Ukrainische Soldaten auf einem Panzer nahe Donezk. (11. Juli 2014)
AFP
Die Bevölkerung leidet mit: Eine Frau in Slowjansk betrachtet ihr zerstörtes Haus. (10. Juli 2014)
Die Bevölkerung leidet mit: Eine Frau in Slowjansk betrachtet ihr zerstörtes Haus. (10. Juli 2014)
Dmitry Lovetsky, Keystone
Ein Schützenpanzer unter russischer Flagge in Slowjansk. (2. Mai 2014)
Ein Schützenpanzer unter russischer Flagge in Slowjansk. (2. Mai 2014)
Baz Ratner, Reuters
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Bei einem Angriff prorussischer Separatisten im Osten der Ukraine sind einem Medienbericht zufolge mindestens 30 Soldaten getötet worden. Die Rebellen hätten Raketen auf Stellungen der Armee gefeuert, berichtete die ukrainische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf einen Sprecher des Innenministeriums, Sorjan Schkirjak. Die Regierung werde umgehend auf die Attacke reagieren, sagte er.

Als Konsequenz aus den heftigen Gefechten im Osten der Ukraine hat Russland vorläufig drei Grenzübergänge östlich von Donezk dicht gemacht. Das sagte ein Sprecher der russischen Sicherheitsdienste in der Region Rostow der Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Zollbeamte seien von der Grenze abgezogen worden, während die Grenztruppen aber auf ihren Posten verblieben seien. Die Ukraine hatte mitgeteilt, sie habe die Kontrolle über einen von den prorussischen Rebellen gehaltenen Übergang wiedererlangt.

Poroschenko zu Waffenruhe bereit

Zuvor hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko seine Bereitschaft zu einer neuen Waffenruhe in der Ukraine erklärt. Er habe der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Telefonat versichert, dass er offen sei für eine «beidseitige Waffenruhe», teilte die ukrainische Präsidentschaft mit.

Die Aufständischen kämpfen in der Ostukraine seit drei Monaten gegen ukrainische Truppen. Immer wieder kam es dabei zu Raketenangriffen auf Militärlager. Die Regierungstruppen hatten allerdings am vergangenen Wochenende einen wichtigen Erfolg erzielen könne, indem sie die Separatisten aus ihrer Hochburg Slawjansk vertrieben.

(SDA)

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