Zum Hauptinhalt springen

Schweden rückt nach rechts

Seit 100 Jahren sind die Sozialdemokraten stärkste Partei im Land – jetzt wechseln zahlreiche Anhänger zu den radikalen Rechten.

Warnt vor einer ernsthaften Krise und will strengere Einwanderungsgesetze: Ulf Kristersson, Chef der konservativen Moderaten. Foto: Jonathan Nackstrand (AFP)
Warnt vor einer ernsthaften Krise und will strengere Einwanderungsgesetze: Ulf Kristersson, Chef der konservativen Moderaten. Foto: Jonathan Nackstrand (AFP)

Sie spielen einen Walzer morgens um halb zehn, zwei Männer mit Ziehharmonikas, zwei mit Gitarren. Dazu gibt es Apfelkuchen und süsse Brötchen. Die Senioren von Mjölby sitzen für ein zweites Frühstück um weisse Holztische und trinken ihren Kaffee aus Blümchentassen. Stefan Löfven (61) ist unter ihnen. Der schwedische Premierminister löffelt wie die anderen Vanillesauce und beantwortet Fragen zur Rente. Viele hier hätten gerne, dass sie höher wäre. Das kann der Regierungschef natürlich gut verstehen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.