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«Renzi hat seine Gegner motiviert»

Warum hat der italienische Premier seine wichtigste Abstimmung verloren? War es ein populistischer Entscheid? Der Kommentar von Co-Ressortleiter Sandro Benini

«Auch hochangesehene Verfassungsrechtler waren ja gegen die Reform»: Der Video-Kommentar von Sandro Benini.

«Matteo Renzi hat sich diese Niederlage selber zuzuschreiben. Er hat seine Gegner motiviert«, kommentiert Co-Ressortleiter Sandro Benini das Abstimmungsresultat in Italien. «Bei ihm kippt sein Selbstvertrauen oft in Selbstgefälligkeit.» Das sei bei der Bevölkerung jeweils sehr schlecht angekommen. Im Kommentar geht Benini auch auf die Frage ein, ob das nun ein populistischer Entscheid ist. Und ob Italien nun Instabilität drohe. Alle Ausführungen im Video.

Die Fakten in Kürze: Die Mehrheit der Italiener hat bei der Volksabstimmung am Sonntag über eine Verfassungsänderung gegen die Reform gestimmt. Gut 59 Prozent stimmten mit «Nein», knapp 41 Prozent mit «Ja».

Das teilte das Innenministerium nach Auszählung aller Wahlbezirke und der Stimmen der im Ausland lebenden Italiener am frühen Montagmorgen mit. Ministerpräsident Matteo Renzi hatte bereits nach den ersten klaren Prognosen seine Niederlage eingeräumt und angekündigt, am Nachmittag seinen Rücktritt bei Staatspräsident Sergio Mattarella einzureichen.

Dem Referendum war ein wütender Wahlkampf vorausgegangen. Entsprechend hoch war die Beteiligung: gut 65 Prozent der insgesamt knapp 51 Millionen Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. (sda)

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