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Razzia gegen Rechtsextreme

Die deutsche Polizei hat am Donnerstag rund 80 Wohnungen und Büroräume der rechtsextremen Jugendorganisation «Heimattreue Deutsche Jugend» (HDJ) durchsucht.

Jetzt diskutieren deutsche Medien, ob die HDJ in diesen Tagen verboten wird. Die Polizei sagte, es bestehe der Verdacht, dass die HDJ gegen die verfassungsmässige Ordnung verstosse.

Zunächst unpolitisch erscheinende Freizeitaktivitäten wie Zeltlager dienten dazu, Kinder und Jugendliche bereits in jungen Jahren an nationalsozialistisches Gedankengut heranzuführen.

Neonazistischer Jugendverband

Im Berliner Verfassungsschutzbericht 2006 wird die HDJ als «neonazistischer Jugendverband» bezeichnet. Ihre rechtsextremistische und nationalistische Ideologie versuche sie hinter einer Selbstcharakterisierung als traditionsbewusst und wertorientiert zu verbergen.

Im Mai hatte Deutschlands Innenminister Wolfgang Schäuble bereits zwei rechtsextreme Organisationen verboten. Die SPD hatte seinerzeit auch ein Verbot der «Heimattreuen Deutschen Jugend» gefordert.

SDA/oku

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