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Poroschenko und das gelbe Stück Metall

Der ukrainische Präsident hat in Davos eine höchst emotionale Rede gehalten. Es ging auch um die Tragödie von Wolnowacha mit 12 Toten – ein Symbol im Kampf um die Deutungshochheit im Ukraine-Konflikt.

Neue Tragödie: Menschen an dem Ort in Donezk, wo zuvor ein Geschoss neben einer Bushaltestelle explodierte. (22. Januar 2015)
Neue Tragödie: Menschen an dem Ort in Donezk, wo zuvor ein Geschoss neben einer Bushaltestelle explodierte. (22. Januar 2015)
Keystone
«Für mich ist es ein Symbol des Terrorangriffs auf mein Land, auf meine Leute»: Petro Poroschenko am WEF. (21. Januar 2015)
«Für mich ist es ein Symbol des Terrorangriffs auf mein Land, auf meine Leute»: Petro Poroschenko am WEF. (21. Januar 2015)
Reuters
Der Vorfall wurde nie aufgeklärt: Ein Demonstrant in der Nähe des Gewerkschaftsgebäudes in Odessa, in dem mindestens 38 Menschen verbrannten. (2. Mai 2015)
Der Vorfall wurde nie aufgeklärt: Ein Demonstrant in der Nähe des Gewerkschaftsgebäudes in Odessa, in dem mindestens 38 Menschen verbrannten. (2. Mai 2015)
Reuters
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Die Rede von Petro Poroschenko am Weltwirtschaftsforum wird wohl vielen in Erinnerung bleiben. Neben den emotionalen Aussagen sorgt ein gelbes Stück Metall, übersät von Einschusslöchern, für Schlagzeilen. Der ukrainische Präsident hatte es zu seinem Auftritt in Davos mitgebracht – als Beweisstück. Es stamme von einem Linienbus, der am Checkpoint nahe der ostukrainischen Stadt Wolnowacha unter Beschuss geraten war, erklärte Poroschenko. Bei dem Vorfall waren vor etwas mehr als einer Woche 12 Zivilisten ums Leben gekommen, 18 weitere wurden verletzt. Für den Politiker war es ein Beweis «für die terroristischen Aktivitäten der Donezker Volksrepublik».

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