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Nichts wie weg aus Italien

Zwei Geisterschiffe brachten letzte Woche mehr als 1000 Personen nach Apulien und Kalabrien. Die Flüchtlinge sind längst in den Norden weitergezogen: Italien ist als Asylland zu wenig attraktiv.

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Die Schulgebäude seien «desinfiziert», schreiben die Behörden von Gallipoli. Und nennen sogar das Putzmittel: Aeroxina forte. Der Unterricht könne stattfinden. Knapp 800 syrische Flüchtlinge sind vor einer Woche im Hafen der Stadt in Apulien an Land gegangen. Zehn Tage waren sie dichtgedrängt an Bord des Frachters Blue Sky M unterwegs gewesen. Eine Kollision des führungslosen Schiffs mit der italienischen Küste konnte nur dank dem Eingreifen der Küstenwachen verhindert werden. In Gallipoli wurden die Flüchtlinge zunächst in Schulen untergebracht.

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