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«Nicht wirklich eine Feuerpause»

Seit Mitternacht gilt in der Ukraine ein Waffenstillstand. Während die Nacht weitgehend ruhig war, melden zahlreiche Journalisten heute wieder Kämpfe und Raketenbeschuss.

«Freudenschüsse? Hm. Waffenruhe klingt anders», schreibt «Zeit»-Redaktorin Alice Bota auf Twitter: Soldaten der ukrainischen Armee in der Nähe von Debalzewe. (15.02.2015)
«Freudenschüsse? Hm. Waffenruhe klingt anders», schreibt «Zeit»-Redaktorin Alice Bota auf Twitter: Soldaten der ukrainischen Armee in der Nähe von Debalzewe. (15.02.2015)
Gleb Garanich, Reuters

Der Waffenstillstand heute soll Ruhe in den Konflikt in der Ostukraine bringen und die Umsetzung der neuen Minsker Vereinbarung ermöglichen. Gestern noch tobten erbitterte Kämpfe um die Hafenstadt Mariupol und um die strategisch wichtige Stadt Debalzewe, einen zentralen Eisenbahnknotenpunkt zwischen Luhansk und Donezk. Die Ukrainer versuchten verzweifelt, die Stadt zu halten. Auf Facebook publizierten Beteiligte Durchhalteparolen, der Donezker Polizeichef Wyacheslaw Abroskin sah die Stadt schon so gut wie verloren: «Die Stadt steht in Flammen», schrieb er.

Debalzewe liegt zwischen Donezk und Luhansk. (Quelle: Google Maps)
Debalzewe liegt zwischen Donezk und Luhansk. (Quelle: Google Maps)

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