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Moskau setzt den Westen unter Zugzwang

Die Nato denkt darüber nach, wie sie die Militärpräsenz in Osteuropa erhöhen kann. Die EU dagegen erwägt neue – und schärfere – Sanktionen gegen Russland.

Russische Panzerhaubitzen auf einem Bahnhof in der Nähe der ukrainischen Grenze. Foto: Reuters
Russische Panzerhaubitzen auf einem Bahnhof in der Nähe der ukrainischen Grenze. Foto: Reuters

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen betätigt sich bereits seit längerem als Mahner. Kritiker warfen dem Chef der Militärallianz auch schon vor, im Konflikt mit Russland ein Scharf­macher zu sein. Doch jetzt ist das pessimistische Szenario eingetroffen. Nato- Kreise bestätigten gestern Angaben aus Kiew, wonach Russland eigene Truppen zur Unterstützung der Rebellen in der Ostukraine geschickt habe. In Nato-Kreisen war von «deutlich über 1000 Soldaten» die Rede. Dies sei eine «sehr konservative Schätzung». 20'000 zusätzliche Soldaten sollen auf der russischen Seite der Grenze konzentriert sein. Das Bündnis veröffentlichte gestern Satellitenbilder, welche die Präsenz russischer Kampftruppen auf dem Territorium der Ukraine beweisen sollen. «Wir haben in den letzten zwei Wochen eine signifikante Eskalation punkto Truppenstärke und Qualität der Waffen festgestellt», sagte der niederländische Nato- General Nico Tak.

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