Zum Hauptinhalt springen

Messerstecher hatte IS-Fahne im Schrank

Der Angreifer von Hamburg hat laut einem deutschen Medienbericht ein Symbol der Terrormiliz Islamischer Staat im Flüchtlingsheim versteckt.

Spurensicherung: Ein Polizeibeamter untersucht den Tatort in Hamburg. (28. Juli 2017)
Spurensicherung: Ein Polizeibeamter untersucht den Tatort in Hamburg. (28. Juli 2017)
Markus Scholz, Keystone
Reaktionen nacht der Tat: «Liebe Angehörige, wir alle sind entsetzt und trauern mit Ihnen!» (29. Juli 2017)
Reaktionen nacht der Tat: «Liebe Angehörige, wir alle sind entsetzt und trauern mit Ihnen!» (29. Juli 2017)
Markus Scholz, Keystone
Die Behörden ermitteln fieberhaft, auch wenn der Täter schon gefasst ist.
Die Behörden ermitteln fieberhaft, auch wenn der Täter schon gefasst ist.
Markus Scholz, AFP
1 / 13

Der Messerangreifer von Hamburg hat einem Medienbericht zufolge eine kleine Fahne der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) besessen. Diese sei im Flüchtlingsheim-Zimmer des 26-Jährigen gefunden worden, berichtete die «Bild»-Zeitung am Dienstag ohne nähere Angaben von Quellen. Das Fähnchen sei an der Innenseite einer Schranktür angebracht gewesen.

Bei der Messerattacke vergangenen Freitag in einem Supermarkt in Hamburg und der Verfolgung des mutmasslichen Täters waren sieben Menschen verletzt und ein Mensch getötet worden.

Asylantrag in Norwegen

Der in den Vereinigten Arabischen Emiraten geborene Palästinenser hatte einem «Spiegel»-Bericht zufolge in Norwegen einen Asylantrag gestellt, er war dann aber 2015 nach Deutschland gekommen. Den Sicherheitsbehörden war er als Islamist bekannt, er wurde aber nicht als «Gefährder» eingestuft – also als jemand, dem ein Terrorakt zuzutrauen ist. Es gab auch Hinweise, dass er psychisch labil war.

Die Bundesanwaltschaft hat «wegen der besonderen Bedeutung des Falles» die Ermittlungen übernommen. Anhaltspunkte für eine IS-Mitgliedschaft oder einer anderen Gruppierung sah sie zu Wochenbeginn nicht – auch nicht dafür, dass es Kontakte oder eine Einflussnahme gab.

SDA/chk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch