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May wirft der EU Einmischung in den Wahlkampf vor

Der Ton zwischen der Brüssel und London verschärft sich vor den Brexit-Verhandlungen weiter.

Es wird lauter: Theresa May bei ihrer Stellungnahme an der Downing-Street in London. (3. Mai 2017)
Es wird lauter: Theresa May bei ihrer Stellungnahme an der Downing-Street in London. (3. Mai 2017)
Will Oliver/EPA, Keystone
Offizielle Fotos: Theresa May unterzeichnet den Brief an EU-Ratspräsident Donald Tusk. (28. März 2017)
Offizielle Fotos: Theresa May unterzeichnet den Brief an EU-Ratspräsident Donald Tusk. (28. März 2017)
Christopher Furlong/AP, Keystone
...und somit den Startschuss für zweijährige Verhandlungen über den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU geben.
...und somit den Startschuss für zweijährige Verhandlungen über den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU geben.
Christopher Furlong/AP, Keystone
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Die britische Premierministerin Theresa May hat europäische Politiker und EU-Beamte beschuldigt, mit Drohungen Einfluss auf die britische Parlamentswahl nehmen zu wollen. Das sagte sie am Mittwoch in einer Stellungnahme in London.

Namen nannte die Premierministerin allerdings nicht. «Wir möchten eine tiefe Partnerschaft mit der EU», sagte May. Falls die Brexit-Verhandlungen falsch liefen, sei mit «ernsten Konsequenzen» für Grossbritannien zu rechnen.

Hoffnung auf starkes Mandat

In den vergangenen Tagen sei in der kontinentaleuropäischen Presse die Verhandlungsposition ihrer Regierung in den anstehenden Gesprächen über den EU-Austritt missinterpretiert worden, sagte May weiter.

Im Vereinigten Königreich wird am 8. Juni vorzeitig ein neues Parlament gewählt. May will sich damit mehr Rückendeckung für die Brexit-Verhandlungen verschaffen. Nach den jüngsten Prognosen liegen die regierenden Konservativen weit vor der Labour-Partei.

Parlament aufgelöst

Kurz vor ihrer Stellungnahme war die Premierministerin bei Königin Elizabeth II. Sie hatte ihr – so wie es traditionell gehandhabt wird – von der Auflösung des Parlaments am Mittwoch berichtet. Eine Zustimmung der Queen zur Parlamentsauflösung ist nicht erforderlich.

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