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Marine rettet 300 Flüchtlinge von Holzboot

Eine spanische Fregatte nahm im Mittelmeer Hunderte Flüchtlinge aus Afrika auf und rettete diese vor dem Ertrinken.

Versuchen unter prekären Umständen nach Europa zu kommen: Flüchtlinge erreichen das spanische Festland. (Archivbild)
Versuchen unter prekären Umständen nach Europa zu kommen: Flüchtlinge erreichen das spanische Festland. (Archivbild)
Elvira Urquijo, Keystone

Die spanische Marine hat am Donnerstag 286 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet. Die Gruppe habe auf einem nur 15 Meter langen Holzboot versucht die EU zu erreichen, teilte das spanische Verteidigungsministerium mit.

Die Menschen seien aus Somalia, Eritrea, Äthiopien, Marokko, Libyen, Mauretanien, dem Jemen und Mali gekommen. Die italienische Marine, die den EU-Einsatz Spohia zur Seenotrettung und Schleuserbekämpfung leitet, hatte die spanische Fregatte Canaries alarmiert.

Nach der Rettung sinkt das Boot

Das spanische Schiff habe das völlig überladene Holzboot im Morgengrauen entdeckt und die Menschen an Bord genommen, teilte das Ministerium in Madrid weiter mit. Nachdem alle Flüchtlinge gerettet worden seien, sei ihr Boot gesunken.

Seit dem Beginn von Sophia im Juni wurden mehr als 5700 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer gerettet. Etwa 40 mutmassliche Schlepper wurden festgenommen. Mehr als 3500 Menschen sind seit Jahresbeginn im Mittelmeer ertrunken oder werden seit der Überfahrt vermisst.

SDA/chk

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