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«Man könnte schon lange wieder fliegen»

Airline-Chef Niki Lauda und die Führung der Austrian Airlines kritisieren die Sperrung des österreichischen Luftraums.

Er sieht keine Notwendigkeit für ein Flugverbot: Niki Lauda.
Er sieht keine Notwendigkeit für ein Flugverbot: Niki Lauda.
Keystone

«Flyniki» und AUA bezweifeln, dass die Vulkanasche-Wolke aus Island derzeit noch eine Gefahr für den Flugverkehr in Österreich darstellt. «Die Partikel sind nach Rücksprache mit meinem Triebwerkserzeuger mittlerweile kein Problem mehr», sagte Niki Lauda auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den AUA-Vorständen Peter Malanik und Andreas Bierwirth in Wien. «Meiner Meinung nach könnte man schon lange fliegen.»

«Flyniki» wollte nach Angaben von Lauda am Samstagvormittag auf der Strecke Wien-Salzburg-Wien in einer Höhe von unter 6000 Metern einen Sichtflug durchführen, um die Triebwerke anschliessend auf eventuelle Asche- und Staubspuren zu untersuchen. Die österreichische Gesellschaft für Zivilluftfahrt «Austro Control» habe dies jedoch untersagt.

Testflug nach Salzburg

Laut Bierwirth seien derartige Testflüge in der Schweiz und in Deutschland hingegen genehmigt worden. Dabei seien keinerlei Probleme aufgetreten: «Es wurde nichts festgestellt, was auf Schädigungen hinweist.»

Die AUA ist zuversichtlich, dass der Flugbetrieb am Sonntagnachmittag teilweise wieder aufgenommen werden kann. Niki Lauda zeigte sich weniger optimistisch. Er will nun am Sonntag einen Testflug nach Salzburg durchführen lassen. Er drohte mit rechtlichen Konsequenzen, sollte «Austro Control» dem wieder nicht zustimmen.

SDA/vin

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