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Kriegsreporter am Computer

Y. M. schreibt unter dem Namen Conflict Reporter über den Krieg in der Ukraine. Speziell: Er nutzt Geolocation und Open-Source-Daten – von zu Hause aus.

Ein prorussischer Rebell bewacht einen ehemaligen ukrainischen Checkpoint ausserhalb der Stadt Wuhlehirsk. (5. Februar 2015)
Ein prorussischer Rebell bewacht einen ehemaligen ukrainischen Checkpoint ausserhalb der Stadt Wuhlehirsk. (5. Februar 2015)
Keystone
Noch keine Spur von Waffenruhe: Prorussische Separatisten feuern in der Nähe der ostukranischen Stadt Horliwka Raketen ab. (18. Februar 2015)
Noch keine Spur von Waffenruhe: Prorussische Separatisten feuern in der Nähe der ostukranischen Stadt Horliwka Raketen ab. (18. Februar 2015)
AFP
Marschbefehl: Einberufene Reservierte bei ihrer Verabschiedung in Kiew. (29. Januar 2015)
Marschbefehl: Einberufene Reservierte bei ihrer Verabschiedung in Kiew. (29. Januar 2015)
Sergei Supinsky, AFP
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Welche Truppen lauern an welchen Strassen? Welche Einheiten verfügen über welche Waffentypen? Wo genau sind Frontlinien zu verorten? Der anonyme Bürgerjournalist Y. M. (*Name der Redaktion bekannt) könnte Wegbeschreibungen in Kriegsgebieten geben, ohne selber dort gewesen zu sein. Weder in den betroffenen Städten noch in den Ländern. Y. M. ist bekannt unter dem Namen Conflict Reporter. Er berichtet seit Jahren über internationale Konflikte – in der letzten Zeit besonders über die Krise in der Ostukraine. Seine Waffen: Social Media, Geolocation und ein Durst nach kompletterer Berichterstattung. Er ist nicht irgendein Blogger – seinem Twitter-Account folgen über 20'000 Menschen, seine Seite wurde seit Dezember nach eigenen Angaben über 130'000-mal besucht und er hat bereits ein Experteninterview für BBC World Service gegeben.

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