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Kaum zu fassen

Wenn Kriminelle zu Jihadisten werden, steckt dahinter oft weniger die Religion als Rache und Wut. Das zeigen die Biografien der meisten Attentäter, die in Brüssel und Paris zuschlugen. Der IS bedient die Sehnsucht einer «verlorenen Generation» nach Sinn und Abenteuer.

Von Thomas Kirchner, Brüssel
Brüsseler Polizei verhaftet einen Verdächtigen im Stadtteil Molenbeek. Foto: Redux, Laif
Brüsseler Polizei verhaftet einen Verdächtigen im Stadtteil Molenbeek. Foto: Redux, Laif

Khalid und Ibrahim El Bakraoui sind zwei der drei bisher bekannten Attentäter von Brüssel. Kämpfer für den Islamischen Staat wurden die beiden auf mehr oder weniger ähnliche Weise wie die meisten Mitglieder des belgisch-französischen Terrornetzwerks, das auch in Paris zuschlug. Ihre Karrieren verliefen typisch für die jüngste Generation europäischer Jihadisten.

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