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Kaum einer traut dem Frieden

Viele Ukrainer halten wenig vom Minsker Abkommen. Staatschef Petro Poroschenko wird beschuldigt, er habe den Donbass aufgegeben. Nun sei Wladimir Putin noch unberechenbarer, heisst es in Kiew.

Ein neu rekrutierter Soldat der ukrainischen Armee bei Schiessübungen. Foto: Valentyn Ogirenko (Reuters)
Ein neu rekrutierter Soldat der ukrainischen Armee bei Schiessübungen. Foto: Valentyn Ogirenko (Reuters)

Wird es am Sonntag zu einem Waffenstillstand im Donbass kommen? In der Ukraine glaubt kaum einer, dass die Vereinbarungen von Minsk II tatsächlich umgesetzt werden. Selbst Präsident Petro Poroschenko dämpft die Hoffnungen. Bei einem Besuch im Ausbildungszentrum der Nationalgarde in Nowi Petriwzi unweit von Kiew sagte der Staatschef, es gebe keine Garantie dafür, dass die Einigung in der weissrussischen Hauptstadt von den Separatisten wirklich akzeptiert werde. «Ich will niemandem Illusionen machen – und halten Sie mich auch nicht für naiv: Wir haben noch einen langen Weg vor uns, bis wir wieder Frieden haben.»

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