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Juden werden wieder auf der Strasse beschimpft

In Österreich und Ungarn häufen sich antisemitische Attacken. Staat und Gesellschaft reagieren beiderorts gleichgültig.

Die Hemmschwelle für antisemitische Verbalattacken gegen orthodoxe Juden sinkt: Rabbiner in Tel Aviv. (Symbolbild)
Die Hemmschwelle für antisemitische Verbalattacken gegen orthodoxe Juden sinkt: Rabbiner in Tel Aviv. (Symbolbild)
Keystone

Es geschah am helllichten Tag auf einem der belebtesten Plätze Wiens. Ein Rabbiner der jüdischen Gemeinde war auf dem Weg zur Synagoge, als er hinter sich die lautstarke Aufforderung «Scheiss-Juden, haut ab!» hörte. Als sich der Mann umdrehte, stand da vor ihm ein Fussballfan, streckte seine rechte Hand zum Hitlergruss aus und brüllte: «Hau ab, du Scheiss-Jude. Juden raus! Heil Hitler!» Der Vorfall wurde nicht nur von Passanten, sondern auch von der Polizei beobachtet.

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