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IWF-Chefin Lagarde soll wegen Finanzaffäre vor Gericht

Der Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, droht ein Verfahren in Frankreich. Es geht um eine Zahlung von mehr als 400 Millionen Euro an den Geschäftsmann Bernard Tapie.

Will gegen Entscheid rechtlich vorgehen: IWF-Generaldirektorin Lagarde.(17. Januar 2013)
Will gegen Entscheid rechtlich vorgehen: IWF-Generaldirektorin Lagarde.(17. Januar 2013)
Getty Images

Der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, soll wegen einer Finanzaffäre in Frankreich der Prozess gemacht werden. Die frühere französische Finanzministerin soll sich in der sogenannten Tapie-Affäre vor dem Gerichtshof der Republik in Paris verantworten. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Justizkreisen.

Lagarde war im August 2014 in der Affäre um eine staatliche Entschädigungszahlung für den umstrittenen Geschäftsmann Bernard Tapie von mehr als 400 Millionen Euro formell beschuldigt worden. Die Ermittler werfen ihr vor, als damals verantwortliche Finanzministerin «nachlässig» gehandelt zu haben.

IWF steht hinter Lagarde

Zwar beantragte der zuständige Staatsanwalt im September eine Einstellung des Verfahrens gegen die IWF-Generaldirektorin. Die Ermittlungskammer des Gerichtshofs der Republik folgte diesem Antrag aber nicht und ordnete einen Prozess gegen Lagarde an.

Die IWF-Chefin kündigte am Donnerstag an, Rechtsmittel gegen diese Entscheidung einzulegen. Der IWF in Washington drückte Lagarde sein «Vertrauen» aus.

SDA/bee

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