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Italien fordert eine gemeinsame europäische Flüchtlingspolitik

Die neue Regierung Italiens hat ein Herz für Flüchtlinge – doch sie benötigt Hilfe.

Aussicht auf Besserung: Bootsflüchtlinge vor der Küste Lampedusas.
Aussicht auf Besserung: Bootsflüchtlinge vor der Küste Lampedusas.
Keystone

Seit Beginn des Jahres haben mehr als 50'000 Bootsflüchtlinge die italienischen Südgrenzen erreicht. Die meisten von ihnen landeten an den Küsten Siziliens, einige wenige auch auf Sardinien. Damit hat Italien jetzt schon mehr Flüchtlinge aufgenommen als im gesamten Vorjahr. Die Tendenz ist steigend, weil in den Sommermonaten bei ruhigem Seegang erfahrungsgemäss mehr Boote als sonst über den Kanal von Sizilien steuern. Die sizilianischen Flüchtlingslager sind mit 12'800 Personen jedoch schon jetzt überfüllt, Gleiches gilt für viele Lager im Norden. In Rom etwa schlafen Flüchtlinge auf der Strasse, weil es in den Lagern keinen Platz mehr gibt.

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